Wie haben Höhlenmenschen gelebt? Wie Neandertaler gejagt und die Kelten gefeiert? Im Archäologiepark Altmühltal, dem größten Archäologiepark Europas, werden diese Fragen beantwortet.
Zwischen Kelheim und Dietfurt im Altmühltal (Bayern) finden sich auf 39 Kilometern Länge Rekonstruktionen und Nachbauten, die Besucher in die Zeit der Neandertaler, der Bronzezeit und die Epoche der Kelten zurückversetzen.
Die gut ausgeschilderte Route des Archäologieparks Altmühltal ist am besten zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. An jeder Station wartet ein Hörpunkt, an dem der zeitgenössische Schriftsteller E.W. Heine spannende Geschichten aus längst vergangener Zeit erzählt.
Und um die Geschichte unserer Vorfahren für uns heute vorstellbar und erlebbar im wahrsten Sinne des Wortes zu machen, bieten die Verantwortlichen des Archäologieparks Altmühltal im Sommer und Herbst jeden Jahres ein abwechslungreiches Programm: Aktionstage für Kinder, Schmiedevorstellungen, geführte Radtouren und Wanderungen, usw. Weitere Infos gibt es auch hier auf familion unter "Archäologiepark Altmühltal - Veranstaltungen & Führungen".
Altersgruppe:
4-7, 8-11, 12-15, 16-18
Öffnungszeiten:
Ganzjährig geöffnet.
Preise:
Alle Stationen sind kostenlos zugänglich. Nur für Zusatzangebote wie z.B. Aktionen, Führungen etc. fallen Unkostenbeiträge an. >> kostenlos <<
Web:
E-Mail:
Donaupark 13 93309Kelheim Deutschland
Telefon: 09441 207 330 Fax: 09441 207 339
Stichworte:
Archäologiepark Altmühltal, Archäologiepark, Altmühltal, Geschichte, Kelten, Neandertaler, Aktionen, Radfahren, Wandern, Rekonstruktionen, Ferien, Führungen, APA, Kelheim, DE, Bayern, Niederbayern, Landkreis Kelheim, BY
Ihr seid Inhaber der aufgeführten Location oder habt ein anderes berechtigtes Interesse an diesem Tipp? Dann könnt Ihr diesen Beitrag übernehmen und die Inhalte selbst pflegen und aktualisieren. Bitte füllt dieses Formular aus, wir werden uns umgehend mit Euch in Verbindung setzen.
Archäologie zum Anfassen - oder besser, Vergangenheit zum Anfassen. Ein wirklich gelungenes Konzept!
Allerdings kann man die einzelnen Stationen wirklich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen, an den betreffenden Wegen sind sie (in der Regel) gut ausgeschildert. Wer mit dem Auto unterwegs ist, braucht schon die Hinweiskarte zum "APA", damit er die betreffenden Punkte findet.
Wer sie dann aber gefunden hat, wird es nicht bereuen: hier wird Geschichte lebendig! Die jeweils dazugehörigen "Hörpunkte" sind gut gemacht und übten besonders auf unsere Kinder eine große Faszination aus. Hier werden keine trockenen Fakten ausgebreitet, sondern in Geschichten erzählt, was war oder zumindest gewesen sein könnte.
Zusammen mit den greifbaren Bauwerken - ob Langhaus oder Keltentor, Schmiede oder Schleuse - bekommt man einen echten Einblick in die Zeit damals. Wo es wahrscheinlich genauso "gemenschelt" hat wie heutzutage.
Übrigens: Die Tour im Archäologiepark bringt auch sonst eher radelunwillige Kinder dazu, vielleicht doch den einen oder anderen Kilometer mehr zu strampeln!