wurde für Familien und Kinder von
Annette
empfohlen.
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Beschreibung:
"Ran an den Speck!"
Neben einem übergroßen Speck-, Käse- und Brotstück gibt es mehr als 100 Mausefallen und Texttafeln zu sehen, die das Verhältnis von Mäusen und Menschen dokumentieren. Dabei reicht die Bandbreite von der Maus als „kleinem großen Feind“, die in einem Atemzug mit Teufel und Hexen genannt wurde, bis hin zum geliebten Tier, der Plüsch- und Aufziehmaus und schließlich der Computermaus. Die Familienausstellung, die auch eine Kinderecke beinhaltet, ist bis zum Saisonende am 31. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr im Eingangsgebäude des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen zu sehen.
Einerseits haben Mäuse einen schlechten Ruf und werden pauschal als Schädlinge verurteilt. Das trifft aber nur für wenige Arten zu. Im Gegenteil: Mäuse sind hübsche, saubere und fürsorgliche Tiere. Es gibt keinen Grund, vor ihnen Angst zu haben oder sie zu hassen, auch wenn sie die Bibel zu den unreinen Tieren zählt. In anderen Kulturen, beispielsweise in Griechenland, wurden Mäuse verehrt. So bauten die Kreter vor 4.000 Jahren gar einen Tempel für Mäuse, denn diese sollen ihnen zum Sieg über die Ponter verholfen haben, indem sie die Lederriemen an den Schildern der Ponter zernagten. In Griechenland, Ägypten und China galten weiße Mäuse als heilig. Sie wurden für Weissagungen benutzt und sollten Glück bringen. In Japan, wo es alle 12 Jahre ein „Jahr der Maus“ gibt, werden seit 300 Jahren weiße Mäuse gezüchtet. Vor 150 Jahren kamen die ersten weißen Mäuse von dort aus nach Europa. Seit einer Generation etwa nistet sich eine neue Mäuseart in viele Haushalte ein: die Computer-Maus. Sie wurde in den 1960er Jahren von dem US-amerikanischen Wissenschaftler Doug Engelbart erfunden. Ihre Schädlichkeit für die Menschheit ist noch nicht ausreichend erforscht. :-)