Das Ostenfelder Bauernhaus stand eigentlich, wie der Name schon sagt, 15 km östlich von Husum in Ostenfeld.
Bereits 1899 wurde es nach Husum versetzt, weil der Husumer Lehrer und Heimatforscher Magnus Voss dafür gesorgt hatte, dass es in seiner Heimat blieb, anstatt nach Dänemark ans dortige Nationalmuseum verkauft zu werden.
Somit ist das Ostenfelder Bauernhaus das älteste Freilichtmuseum Deutschlands.
Der älteste Teil des Museums stammt von 1600, später wurde das Haus um eine Wohnstube und ein Festraum ergänzt.
Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Freilichtmuseum um EIN EINZIGES Haus. Dieses kann nur mit Führung besichtigt werden. Aber eine Besichtigung lohnt sich durchaus auch für Kinder. Man braucht dafür keinen ganzen Nachmittag einplanen, nach ca. 30 Minuten hat man so ziemlich alles gesehen, es sei denn, man beschäftigt sich mit jedem einzelnen der ausgestellten Gerätschaften. Dann kann man sicher auch längere Zeit - mit sachkundiger und engagierter Betreuung - dort zubringen!
Öffnungszeiten:
April bis Oktober:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 13.30 – 17.00 Uhr
und nach Voranmeldung
Führungen von Gruppen und Schulklassen nach Voranmeldung
Preise:
Erwachsene: € 2,50
Ermäßigt: € 2,00
Gruppe (ab 10 Personen) pro Person: € 2,00
Inhaber des ADAC-Mitgliedsausweises zahlen den ermäßigten Gruppentarif
Führungen (bis 20 Personen) nach Voranmeldung: € 20,00
Führungen für Schulklassen nach Voranmeldung: € 10,00
Web:
E-Mail:
Nordhusumer Straße 13 25813Husum Deutschland
Telefon: 04841 / 2545 Fax: 04841 / 63280
Stichworte:
Regentipp, anno dazumal, gelebte Geschichte, Schlechtwettertipp, Nordseemuseum, Husum, Bauern,, DE, Schleswig-Holstein, Landkreis Nordfriesland, SH
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Unter sachkundiger und sehr netter Führung von Herrn Dinse haben wir das Ostenfelder Bauernhaus 4 Mann hoch besichtigt.
Die Kinder hatten ihren Spaß beim Kuh melken und fanden vor allem die Schlaf-Alkoven sehr einladend. Wir Erwachsenen haben das Haus gerne genauer in Augenschein genommen und bestaunt.
Das über 400 Jahre alte Gebälk hat uns dabei ebenso beeindruckt wie die für die damaligen Gepflogenheiten sehr geräumigen Schlaf-Alkoven (auch wir hätten locker reingepasst!) und die Einrichtungsgegenstände und Gerätschaften, die ein gutes Bild vom damaligen Leben und Arbeiten abgeben.
Ohne Führung ist eine Besichtigung nicht möglich, macht aber auch keinen Sinn - denn vor allem die Erläuterungen und Informationen machen das Haus erst lebendig. Und wenn man in anderen Museen auch so nette und persönliche Führungen bekäme wie im Ostenfelder Bauernhaus, wäre Kultur und Geschichte auch nicht immer so trocken! ;-)
Interessant am Ostenfelder Bauernhaus ist auch, dass es inzwischen mitten in der Stadt steht - ein wenig idyllisch abseits, aber dennoch mittendrin und leicht zu erreichen. Und ganz in der Nähe zum Husumer NordseeMuseum, wo sich ein Besuch mit Kindern auf jeden Fall auch lohnt!!